Kirchengemeinde Wangelnstedt

Hier finden Sie allerlei Wissenswertes über Ihre Kirchengemeinde Wangelnstedt, Termine der Gruppen, Ihre Ansprechpartner in Pfarramt und Kirchenvorstand sowie Fotos von besonderen Veranstaltungen.

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Bild: Red.

GEMEINSAM ANKOMMEN

Luther läuft …

24-Stunden-Lauf von Stadtoldendorf

Start: Samstag, 17. Juni, 14.00 Uhr

Ziel: Sonntag, 18. Juni, 14.00 Uhr

Sportanlage in Stadtoldendorf

 

In diesem Jahr starten wir gemeinsam im Team mit Bewohnern von zwei Einrichtungen für minderjährig unbegleitete Flüchtlinge sowie der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder. Ob 1 Stunde, 5 Stunden oder für 24 Stunden dabei, jede Runde zählt! Unser Ziel sind mindestens 600 Runden! 

Für Teilnahmegebühr, exklusivem Team-T-Shirt, Getränke und Verpflegung werden pro Starter eine Spende von 20,17 € erbeten. Das ist eine freundliche Bitte, keine Zahlungsverpflichtung. 

Wer Lust und Zeit dabei zu sein, meldet sich bitte per Email bis Freitag, 9. Juni, bei Pastor Christian Bode, christian.bode@kirche-holzminden.de, an. Bei der Anmeldung bitte auch die eigene Verfügbarkeit, Wunschzeit und die ungefähre Laufbereitschaft (1 Runde entspricht 400m) angeben. Das erleichtert die weitere Planung.

 

Christian Bode 

Pastor St. Thomasgemeinde Holzminden

Öffentlichkeitsbeauftragter des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder

 Kirchstraße 2a

37603 Holzminden

 05531 / 7048209

pastor.bode@thomasgemeinde-holzminden.de 

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Der neue Gemeindebrief ist da!

Dokument: Gemeindebrief_03-20... (PDF)
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Lutherspiele in Silberborn

Vom 19. bis 22. Januar waren 49 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Wangelnstedt, Stadtoldendorf und Heinade/Deensen mit ihren Betreuern in Silberborn. Die Konfirmandenfahrt stand unter dem Thema „Martin Luther“. Auf vielfältige Weise vertieften die Teilnehmenden ihr Wissen über Luther und seine Zeit. Die begleitenden Teamer schlüpften in die Rollen von Bauern, Klerikern, Handwerkern und Adel und verdeutlichten in kurzen Monologen, welche Vor- und Nachteile ihr jeweiliger Stand hatte. Pastor Melcher ließ Martin Luther mit seinen Ideen und Vorstellungen zu Wort kommen. Es wurde das Gesellschaftsspiel „Reformpoly“ gespielt und in der Turnhalle wurden „Luther-Spiele“ ausgetragen. Als Vorbereitung auf den Vorstellungsgottesdienst setzten die Konfirmanden und Konfirmandinnen sich mit dem Thema „Sorgen!? – Gott sorgt für uns!“ auseinander. Ein Gottesdienst mit Taufen und gemeinsamem Abendmahl war der Höhepunkt der gemeinsamen Zeit. Natürlich gab es auch Freizeit und die Möglichkeit zu Winterspaziergängen und zum Rodeln. Ein herzliches Dankeschön an die 11 Teamer, die Pastorin Kattner, Pastor Melcher und Pastorin Bolte-Wittchen in diesen Tagen unterstützten.

(Text: Pastorin Bolte-Wittchen)

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Bild: Bolte-Wittchen

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Bild: Thiel

Krippenspiel & Co.

Heiligabend in der Kirchengemeinde Wangelnstedt

Gleich dreimal wurde am 24. Dezember in der Kirchengemeinde Gottesdienst zum Heiligen Abend gefeiert und jedes Mal konnten sich die Besucher über eine Besonderheit freuen.

Noch war es draußen hell, als zur feierlichen Orgelmusik 22 Kinder zwischen vier und 13 Jahren mit brennenden Kerzen in die Johanniskirche in Wangelnstedt einzogen. Sie hatten in den Wochen zuvor fleißig für das Krippenspiel geübt und ließen sich ihre Aufregung überhaupt nicht anmerken. Nach der Begrüßung durch Pastorin Bolte-Wittchen und einem ersten Lied ging es dann endlich los. „Schau mal, ich glaube das Krippenspiel beginnt“, sprach eine der jugendlichen Darstellerinnen zu ihrer Freundin, die sich zuvor auf der Kanzel vor den vielen Menschen in der Kirche versteckt hatte.

Mit einem Marsch durch das Kirchenschiff machten sich alle Kinder auf zu der durch einen Boten des Kaiser Augustus angekündigten Volkszählung. Maria und Josef fanden endlich beim dritten Versuch eine Unterkunft im überfüllten Bethlehem. Der Engel kündete den Hirten und ihren Schafen auf dem Felde von der Geburt des Kindes. Auch die Sterndeuter aus fernen Landen folgten dem hellen Stern und landeten schließlich im Stall. Zwischen den einzelnen Szenen sangen die zahlreichen Besucher passende Weihnachtslieder, und Frau Thiel untermalte die auftretenden Personen mit Klängen auf Orffschen Instrumenten. Dank der freundlichen Leihgabe einer Mikrofonanlage waren die jungen Schauspieler in der voll besetzten Kirche gut zu verstehen.

Nachdem alle Akteure das Kind im Stall gefunden hatten, sangen die Kinder und Jugendlichen ohne Instrumentalbegleitung das Lied „Ein Licht geht uns auf“. Am Ende des Krippenspiels erhielten alle wieder ihre Kerzen und wünschten der Gemeinde „Gesegnete Weihnachten“. Das Spiel der Kinder wurde mit einem großen Applaus belohnt. Im Anschluss an den Gottesdienst bekamen die Mädchen und Jungen noch ein kleines Dankeschön durch Frau Thiel überreicht.

Danken möchten wir den Kindern der Kinderkirche und den Vorkonfirmanden, die beim Krippenspiel mitgemacht haben sowie Petra Thiel und Edit Adam für alle Mühe während der Vorbereitung.

Wir danken auch Alea Kleinsorge, die in der Christvesper in Linnenkamp Trompete gespielt hat, sowie dem Lenner Frauenchor unter der Leitung von Inge von der Heide und dem Trommler Luca Helmker, die die Christvesper in der Thomaskirche in Lenne musikalisch begleiteten.

Allen, die unsere Gottesdienste am Heiligen Abend durch ihr Mitwirken bereicherten ein herzliches Dankeschön!

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Bild: Thiel

Eine Luthereiche für Lenne

Anlässlich des 500jährigen Jubiläums der Reformation durch Martin Luther wurde für die Johannis-Kirchengemeinde Wangelnstedt eine so genannte "Luther-Eiche" gepflanzt.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fanden sich der Kirchenvorstand, die beiden Ortsbürgermeister aus Wangelnstedt und Lenne, Marcel Lohmann und Hans-Dieter Steenbock sowie einige interessierte Bürgerinnen auf dem Friedhof in Lenne ein. Den jungen Baum, ein Zögling der 100jährigen Luthereiche in Polle, sowie allerlei hilfreiches Arbeitsgerät brachte Klaus Ilsemann mit. Unter den wachsamen Augen der Zuschauer hoben er und Werner Hirte sodann ein Erdloch aus und pflanzten mit tatkräftiger Unterstützung der Ortsvorsteher Lohmann und Steenbock den Ballen ein.
Fachmännisch wurde das zarte Stämmchen sodann mit einem Eichenband an drei Pfosten befestigt. Nach dem Anschrauben der grünen Hinweistafel der Landeskirche stellten sich alle Beteiligten zu einem Gruppenfoto rund um den Baum auf.
Möge die Eiche mit Gottes Segen wachsen und gedeihen!
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Ernte-DANK

Traditionell wird am ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest in unserer Kirchengemeinde gefeiert. In Zeiten, in denen ein Überangebot an Lebensmitteln in den Supermärkten ständig vorhanden ist und nur der Preis über die Wahl entscheidet, ist es ein wertvolles Fest. Im Erntedankgottesdienst erinnern wir uns an den Ursprung aller Lebensmittel und werden gewahr, wie viel Arbeit ein Stück Brot bedeutet.

Gerade in unserer landwirtschaftlich geprägten Gegend finde ich es gut, einmal den Menschen, die säen, ernten oder die Baum- und Feldfrüchte weiter verarbeiten für Ihre Mühen zu danken, aber darüber auch nicht zu vergessen, dass der Erfolg ihrer Arbeit abhängt von Gottes Gnade:

"Herr, wir sind dankbar für die gute Ernte.
Wir wissen, dass es nicht selbstverständlich ist, satt zu sein und aus der Fülle auswählen zu können."

Diese Fülle habe ich während des Gottesdienstes stets vor Augen: Der Altar ist geschmückt mit Blumen und Zierkürbissen. Daneben stehen Körbe mit Äpfeln, Birnen, Möhren, Bohnen, Kartoffeln, Mais, Kohl, Rüben, Zucchini, Kürbis, die große Erntekrone aus Getreidehalmen, auf dem Taufstein Brot und Wein. Gemeindeglieder haben diese köstlichen Lebensmittel gespendet. Frau Link hat sie kunstvoll aufgebaut. Während ich sie betrachte, spüre ich, dass die Menschen, die sie in ihren Gärten gepflanzt und geerntet haben, sie liebevoll behandelten - und von Gott mit dieser wunderschönen Pracht belohnt wurden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu der festlichen Dekoration unserer Kirche beigetragen haben!

Bild: Thiel

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Vorkonfirmanden begrüßt

Nach den Sommerferien haben unsere neuen Vorkonfirmanden Luka Huhn, Alea Klein, Niels Meyer, Finja Mosel, Jendrik Wollenweber, Joelle Zwezich und Leon Zwezich mit dem Unterricht begonnen. Sie beschäftigten sich schon mit dem Aufbau der Bibel und des Gesangbuchs, erforschten die Kirche in Wangelnstedt und hörten Geschichten von Jesus.
Im Erntedankgottesdienst in Lenne wurden sie als Vorkonfirmanden in unserer Gemeinde begrüßt. Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten viele Besucher bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit zum Gespräch. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Gottesdienst und die Kaffeetafel vorbereitet haben.

(Text: Pastorin Bolte-Wittchen)

Bild: Bolte-Wittchen/Thiel

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Jubiläumskonfirmationen

In der Kirchengemeinde Wangelnstedt fand am 04. September 2016 ein festlicher Gottesdienst zur Jubiläumskonfirmation statt. Die Konfirmationsjahrgänge 1945 und 1946 waren zur Gnadenkonfirmation, die Jahrgänge 1950 und 1951 zur Eisernen Konfirmation und die Jahrgänge 1955 und 1956 zur Diamantenen Konfirmation eingeladen. 54 Jubilare und Jubilarinnen und zahlreiche weitere Gäste nahmen an diesem Gottesdienst teil. In ihrer Ansprache ging Pastorin Bolte-Wittchen mit den Jubilaren auf Spurensuche. Wo war in den vergangenen Jahrzehnten die Begleitung durch Gottes Segen spürbar geworden? Die Jubilare erhielten im Anschluss für ihren weiteren Lebensweg den Segen Gottes zugesprochen. Für einen feierlichen Rahmen sorgten der Lenner Frauenchor und Oxana Lifke an der Orgel mit sehr schönen und festlichen musikalischen Beiträgen. Beim anschließenden Mittagessen gab es Zeit zum gemeinsamen Austausch.

(Text: Pastorin Bolte-Wittchen)
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Bild: Die Stadtfotografen

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Szenen aus dem Jugendgottesdienst

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Bild: Thiel

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Bild: Thiel

Einfach abschalten!

Jugendliche feiern einen etwas anderen Gottesdienst

"Hallo, hallo, bist du auch so gelangweilt, genervt und gestresst von der Enge der Stadt?" Mit diesem Song der Gruppe "Revolverheld" wurden die Besucher des Gottesdienstes am Freitag, den 9. September 2016 in der Thomaskirche aus der Lautsprecherbox empfangen. Ungewöhnliche Klänge für einen Gottesdienst? Zugegeben ja. Aber gewollt. Denn es war auch kein "normaler" Gottesdienst.

Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Region haben unter der Leitung von Pastorin Bertha Bolte-Wittchen und Petra Thiel diesen Jugendgottesdienst im Rahmen eines Projektes vorbereitet und gestaltet. Nach einem ersten Treffen stand das Thema fest: Einfach abschalten! Eine Auszeit vom Alltag nehmen.

Am Probentag erarbeiteten die Mädchen und Jungen anhand des Songtextes von "Lass uns gehen", was ihnen Mühe macht, sie stresst und bedrückt und stellten dem gegenüber, wie sie Entspannung finden. In Gruppenarbeit schrieben sie passende Texte, entwickelten Aktionen und malten zwei anschauliche Bilder zum Thema.

Das gelungene Ergebnis dieser Arbeit konnten die gut fünfzig Besucher im Jugendgottesdienst erleben. Obwohl zwei Teammitglieder erkrankt waren und die Aufgaben kurzfristig neu verteilt wurden, hatten die jungen Akteure ihre Sache im Griff. Mit erstaunlicher Ruhe und doch jugendlicher Leichtigkeit führten sie professionell durch den Gottesdienst. Dank der Mikrofonverstärkung waren sie bis in die letzte Kirchenbank gut verständlich, so dass sich auch die Besucher ganz auf die Inhalte konzentrieren konnten.

Ein leichtes Raunen ging durch das Kirchenschiff, als das erste Mal der im Lauf des Gottesdienstes immer wiederkehrende Satz fiel: "Am siebten Tag war Gott fertig mit seinem Kreativ-Projekt, fand das Ergebnis genial und beschloss, erst einmal zu chillen." Die Sprecherin Simone, die gemeinsam mit Pia die Gemeinde begrüßte, fläzte sich dabei in einer Ruhezone auf einem großen Kissen.
Johannes und Luca sprachen ein Eingangsgebet. Danach stellten Arnika und Benita - passend zum düsteren Bild "Enge der Stadt" - Textfragmente  aus dem Song "Lass uns gehen" vor.
Voller Gemeindegesang erklangt zu dem schwungvollen Lied "Wir wollen aufstehen", das Petra Thiel mit der Gitarre begleitete. Anschließend erklärten Moritz und Johannes die erste Aktion: Auf in den Bänken ausgelegten Kärtchen konnten die Besucher aufschreiben, was sie gerade besonders nervt oder stresst. Zum getragenen Orgelspiel von Andreas Bartholl, der spontan als Vertretung eingesprungen war, machte sich die Gemeinde eifrig daran. Die Kärtchen wurden in einem "Kummerkasten" anonym eingesammelt und symbolisch auf dem Altar vor Gott gebracht. Dazu lasen die Jungen einen Psalm.
Anstelle einer Predigt sprachen Benita, Moritz und Pia eine Dialogandacht aus der Feder von Pastorin Bolte-Wittchen. Darin stellte Pia in der Rolle eines modernen Engels den Zusammenhang zur biblischen Schöpfungsgeschichte und den Evangelien her: Gott ruhte am siebten Tag, und auch Jesus suchte "Ruhezonen" auf, um zu beten.
In einer zweiten Aktion erklärten die Konfirmandinnen und Konfirmanden, wann sie sich wohl fühlen: Beim Shoppen gehen, in der Familie, mit Freunden, beim Musik hören. Nach jedem auswendig gesprochenen Satz entzündeten sie eine Kerze an der dafür nach vorn gestellten Kerzenkugel als Zeichen für Gottes Licht.
Nach einem mitreißenden Fürbittengebet durch Johannes und Luca, dem gemeinsamen Vater Unser und einem Gemeindelied blieb Pastorin Bolte-Wittchen die letzte Amtshandlung mit dem Segen.

Am Ausgang freuten sich die Projektleiterinnen über lobende Worte einiger Gottesdienstbesucher sowie die großzügige Spende einer Einzelperson für die Jugendarbeit der Kirchengemeinde. Eine Wiederholung in der Projektphase im kommenden Jahr ist schon fest eingeplant. Konfirmandinnen und Konfirmanden oder bereits Konfirmierte, die Interesse haben, ein festes Team zu bilden und mehrmals im Jahr einen Jugendgottesdienst durchführen wollen, sind herzlich eingeladen, sich bei Pastorin Bolte-Wittchen oder Frau Thiel zu melden.

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